Man muss nur genau hinsehen.

Der ganz normale literarische Wahnsinn
Ich bin Gerd Cremer (Gherkin) oder auch Padiaménopé Ba Pallawatsch Esq. und lebe in Köln. Mein Name ist dabei fast schon Programm: sinngemäß steht er für einen vielschreibenden Tollpatsch. Das „Ba“ bedeutet Seele – und auch die ist, trotz jahrzehntelanger Beanspruchung, noch vorhanden.
Seit 1975 schreibe ich. Angefangen hat alles mit Schülerzeitungen, später folgten Stadtmagazine, Underground-Publikationen, Fanzines, Weblogs und Online-Magazine. Über die Jahre ist ein umfangreiches Werk aus Kurzgeschichten, Grotesken, Satiren, Gedichten, Rezensionen, Essays und allerlei Texten entstanden, die sich einer eindeutigen Schublade lieber entziehen.
Besonders zuhause fühle ich mich dort, wo Sprache leicht aus der Spur gerät: bei Satire, Nonsens, Zynismus, absurden Beobachtungen, Hoaxes und literarischen Seitenwegen. Meine Texte nehmen selten den geraden Weg – und meistens ist genau das der Punkt.
Ein früherer Freund nannte mich einmal „Gawky Gonzo Gherkin“. Ich finde, das trifft meinen Stil bis heute ziemlich gut: eigenwillig, hartnäckig, humorvoll und mit ausgeprägtem Hang zum Ungewöhnlichen.
Veröffentlicht wurde ich in verschiedenen Anthologien, Literatur- und Satiremagazinen sowie in Online- und Printmedien. Mein Gedicht „ro ro rooooose“ erschien 2014 in der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte – Ausgewählte Werke XVII.
Aktuell arbeite ich an eigenen Buchprojekten und Sammlungen.
Kurzgeschichten
Grotesken
Satiren
Gedichte
Artikel für Hefte & Magazine
Kurzgeschichten, Satire und Bücher
Was Sie hier finden, ist nur die Spitze des Gurkenglases. Über 500 Kurzgeschichten, gut 120 Grotesken, rund 250 Satiren und 166 Gedichte schlummern in meinen Schubladen, Ordnern und auf Festplatten (eine davon klackert verdächtig). Nach und nach hole ich sie ans Licht und stelle sie hier online: zum Lesen, Stöbern und Kopfschütteln. Manche Texte sind kurz wie ein Wimpernschlag, andere ziehen sich wie ein Sonntagnachmittag bei Tante Hedwig. Kostenlos sind sie alle, versteht sich – bezahlen soll der Leser allenfalls mit seinen Nerven.
Wer es lieber gedruckt mag: Bei Tredition ist mein Buch „Der Verschollene oder >AMERIKA<“ erschienen. Darin bringe ich Kafkas unvollendeten Roman zu Ende und gönne dem armen Karl Roßmann, was ihm sein Schöpfer zeitlebens verwehrt hat – ein glückliches Ende. Dr. Kafka möge mir verzeihen. Mein zweites Buch, „Schicksti Schicks Scharb Schord Schdori Schatts“, erscheint ebenfalls bei Tredition und versammelt 66 Kurzgeschichten, 24 Gedichte und 12 meiner Zeichnungen. Der Titel ist sperrig, der Inhalt hoffentlich nicht.
Ob bissige Satire, schwarzer Humor, Nonsens-Gedicht oder Groteske: Lesen Sie sich ruhig fest. Hier darf gelacht, gestutzt und auch mal geflucht werden. Und sollte Ihnen dabei etwas sauer aufstoßen – nun, Gurken sind eben sauer. Für Fragen, Lob, Lesungsanfragen oder gepflegte Beschwerden finden Sie unten alle Wege zu mir nach Köln.




